Centre Culture Régional
Dudelange opderschmelz

1a rue du centenaire
L-3475 Dudelange

02.02.2022

20h00
opderschmelz - Grand Auditoire

Ouverture des portes à 19h00

Jeunes

Prévente / Vorverkauf

7 € (+ FRAIS/VVK-GEBUHREN)

Jeunes

Caisse du soir /
Abendkasse

10 €

Jeunes

KULTURPASS: Entrée gratuite / Freier eintritt / Free Entry

Adultes

Prévente / Vorverkauf

15 € (+ FRAIS/VVK-GEBUHREN)

Adultes

Caisse du soir /
Abendkasse

20 €

Adultes

KULTURPASS: Entrée gratuite / Freier eintritt / Free Entry

  • FR
  • DE
  • Regie, Text: Serge Wolfsperger / Gilles Guelblum
    Deutsche Übersetzung: Claire Wagener
    Bühnenbild, Kostüme: Christian Klein
    Dramaturgie: Andreas Wagner
    Regieassistenz: Patrick Gafron
    Visuelle Gestaltung: Nicolas Helle  
    Sounddesign: Yann Priest                                                      
    Choreographie: Gianfranco Celestino

    Mit: Pascale Noé Adam, Marc Baum, Bernard Bloch, Gilles Guelblum, Tatiana Nekrasov, Adrien Papritz, Konstantin Rommelfangen, Timo Wagner

    Zusammen mit Gilles Guelblum schrieb Serge Wolfsperger den Text, bei dem er selbst Regie führt.
    Eine Koproduktion: Théâtre National du Luxembourg, Centre Culturel opderschmelz, Bombyx Collectif d'Artistes, subventioniert vom Ministerium für Kultur, Stadt Dudelange
    Mit der Unterstützung von: Ville de Dudelange, MemoShoah a.s.b.l., Fondation Indépendance, Fondation Luxembourgeoise pour la mémoire de la Shoah, Oeuvre Nationale de Secours Grande-Duchesse Charlotte
    Im Rahmen des Neistart-Programms erhielt das Eichmann-Projekt ein Schreibstipendium

    Eichmann wird auf Deutsch, Französisch und hebräisch aufgeführt.

    Auf die Frage des Richters Haben Sie, Adolf Eichmann, das Verbrechen begangen, dessen Sie beschuldigt werden?, entgegnet Eichmann: Die Antwort ist nein. Ich war nicht die Person, die es begangen hat. Ich hatte weder den Willen noch die Kraft, von mir aus zu handeln. Ich war ein bloßes Rädchen. Ich war ersetzbar, jeder andere hätte es an meiner Stelle getan.
    Warum Eichmann? Es ist der Abend des 31. Mai 1962, und Adolf Eichmann, einer der Drahtzieher der „Endlösung“, der geplanten, organisierten und durchgeführten Vernichtung von Millionen jüdischer Männer, Frauen und Kinder hat nur noch wenige Stunden zu leben. Woran denkt er? Hat er Gewissensbisse? Jedes Mal, wenn seine Ankläger Eichmann ins Kreuzverhör nehmen, bezeichnet er seine Taten und Motivationen als „eine persönliche Angelegenheit“. Aber was ist diese „persönliche Angelegenheit“? Spricht aus ihm hier Schuldbewusstsein, Introspektion oder, im Gegenteil, die ultimative Provokation, arrogante Realitätsverweigerung, Zynismus?
    Diesen Fragen widmet sich Eichmann, ein teils dokumentarischer Theaterabend über die sinistre Symbolfigur der Geschichte für die Verweigerung individueller Verantwortung: Adolf Eichmann. Zusammen mit Gilles Guelblum hat Serge Wolfsberger die Fassung erstellt, die er selbst inszeniert.

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    TICKETS

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    Pour les réservations veuillez prendre contact avec notre billetterie en envoyant un mail à ticket@dudelange.lu en indiquant le nombre de personnes (adultes et enfants) ou en appelant le 51 61 21 -811.

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