Centre Culture Régional
Dudelange opderschmelz

1a rue du centenaire
L-3475 Dudelange

05.11.2014

19h30
opderschmelz - Grand Auditoire

Prévente / Vorverkauf

15 € (+ FRAIS/VVK-GEBUHREN)

Caisse du soir /
Abendkasse

20 €

KULTURPASS: Entrée gratuite / Freier eintritt / Free Entry

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SOPHIA

Hinter dem Pseudonym und Bandnamen Sophia verbirgt sich der spleenige Allroundmusiker Robin Proper-Sheppard. Neben einer wenig tröstlichen Lebenseinstellung beinhaltet die Musik des Wahl-Londoners eine außergewöhnliche Tiefe und Ehrlichkeit, Eigenschaften die ihm schon mit seiner ersten Band The God Machine eine treue Anhängerschaft eingebracht hat. Mit schweren Gitarrenarrangements, tiefgründig-deprimierten Lyrics, einer konsequenten Anti-Establishment-Haltung und mitreißenden Konzerten hatten sich diese Band europaweit einen Namen gemacht. In Proper-Sheppards neuen Band Sophia überwiegen die finsteren Gedanken, in seiner Welt ist wenig Raum für Sonnenschein. Seine eigene Musik ist im Vergleich zu seiner ersten Band jedoch deutlich ruhiger geworden. Mit regelmäßigen Auftritten und der zweiten Studioplatte "The Infinite Circle" (1998) festigen Sophia ihren Ruf. Das Album "People are like Seasons" stößt auf große Aufmerksamkeit. Das fein ausgetüftelte "Technology won't savec us" erscheint 2006. Das Album"There Are No Goodbyes" (2009) gilt als Proper-Sheppard bisher düsterstes Opus.
 

SIMONE FELICE

Als Songschreiber, Sänger und Schlagzeuger hatte sich Simone mit seinen Geschwistern Ian und James schon einen Namen bei den Felice Brothers gemacht, außerdem verpflichtete ihn Rick Rubin als Schlagzeuger für die Avett Brothers. Nachdem er 2009 seine Brüder verließ, hat er mit The Duke & The King zwei Platten veröffentlicht. Dann erscheint, praktisch zeitgleich mit dem ersten Soloalbum „Simone Felice“, sein Romandebüt "Black Jesus". In beiden erzählt der Romanautor und Songwriter von Stripbars, Sensationsgier, Kriegsopfern, Verliererfiguren, White Trash und trostlosen, öden Nestern mit klingenden Namen wie Rome und Cairo. Simone Felice beschäftigt sich vordringlich mit den Schattenseiten der menschlichen Existenz und bezieht sich auf seine eigenen Erfahrungen. Doch das Multitalent bleibt Romantiker, mit einem Hez voller Hassliebe für Amerika. Sein zweites Album"Strangers" ist eine Weiterentwicklung seines intensiven Debüts. Felice scheint sich mit dem Gedanken angefreundet zu haben, musikalisch auf eigenen Füßen zu stehen, jedenfalls klingt er um einiges selbstbewusster.