Centre Culture Régional
Dudelange opderschmelz

1a rue du centenaire
L-3475 Dudelange

17.12.2014

10h00
opderschmelz - Grand Auditoire

Prévente / Vorverkauf

5 € (+ FRAIS/VVK-GEBUHREN)

Caisse du soir /
Abendkasse

7 €

KULTURPASS: Entrée gratuite / Freier eintritt / Free Entry

Achetez votre ticket aux places de
prévente habituelles ou
directement en ligne.



Wenig Sprache (Mix von fr/De)

Dauer 45 Min.

Alter 6-99 Jahren

Regie: Carole Lorang 
Dramaturgie, Anpassung: Mani Muller
Musikalische Komposition und Klavier: Franz Klee
Bühnenbild und Kostüme: Peggy Wurth
Spiel: Pitt Simon, Franz Klee, Jeanne Werner
Licht: Nico Tremblay 
Produktion: Compagnie du Grand Boube 
Koproduktion: TRAFFO_CarréRotondes, Kulturhaus Niederanven, 
mit der Unterstützung des Kulturministeriums
Diffusion: TRAFFO_CarréRotondes

Die Geschichte beginnt in einem kleinen, zeitlosen Dorf. Balduin ist Musiker und mag die einfachen Dinge im Leben. Onkel Fritz, sein alter Waffenbruder und Nachbar, genießt seine Zeit alleine zu Hause. Die beiden Männer müssen sich mit Alltagsproblemen herumärgern: Die unzufriedene Ehefrau, die Fliege die beim Lesen stört oder der knurrende Magen wenn nichts zu Essen im Haus ist. Und dann wäre da noch Fipps, der durchtriebene Affe des Lehrers. Das stattliche Männchen kann nicht nur auf Französisch parlieren, sondern hat auch noch eine erfolgreiche Frisörlehre hinter sich. Als Fipps die beiden, Onkel Fritz und Balduin, austrickst um an eine halbe Banane zu kommen, gibt es Ärger : Die beiden Männer — vom Futterneid getrieben — versuchen mit unterschiedlichen Taktiken, dem (allzu) schlauen Affen eine Falle zu stellen. Ob das wohl gut geht?

Dans un village hors du temps, tranquille et sans histoire, se croisent Balduin, un poète en herbe, qui aime le calme et les choses simples de la vie, et l’oncle Fritz, son voisin, un homme marié resté seul à la maison, pendant que sa femme est partie en voyage. Les deux hommes sont aux prises avec les petites difficultés du quotidien: une mouche agaçante qui fait du bruit quand on veut lire un livre, un creux à l’estomac quand on n’a pas d’encas sous la main… C’est alors que surgit Fipps, le singe de monsieur l’instituteur. C’est un singe très spécial, car l’instituteur, qui connaît sans doute très bien son métier, a réussi à lui apprendre à parler. Or, non seulement le singe parlant parle un peu fort et dérange l’oncle Fritz, qui veut lire en silence, mais l’animal arrive, par la ruse, à subtiliser à Balduin la banane qu’il était en train de déguster. La guerre est déclarée! Tandis que le singe - coiffeur de métier - s’occupe consciencieusement de sa clientèle, les deux hommes imaginent une stratégie pour l’attraper et le punir…

Wilhelm Busch

« Man hat den Autor für einen Bücherwurm und Absonderling gehalten. Das erste mit Unrecht. »

So urteilt Wilhelm Busch über Wilhelm Busch. Zwar las er gern die großen Dichter, die Bibel, den Homer; Gegenstand seiner eignen Dichtung war jedoch immer das Leben. In den Dörfern seiner Schulzeit erlebt er die Menschen mit ihrer Moral und ihren Macken.

Für Max und Moritz ist es Lebenszweck und Lebenssinn, den Bürgern das Leben schwer zu machen. Ihr Erfindungsreichtum ist groß, und die Vorbereitung und Ausführung ihrer Pläne vollziehen die beiden mit nahezu wissenschaftlicher Präzision. So wird die Welt aus ihrer Sicht zum Studien- und Versuchsobjekt, mit dem man sorgenfrei herumexperimentieren kann. Doch Vorsicht: Diese Welt ist wirklich und jede Tat hat ihre Folgen.

Wilhelm Busch schuf 1865 die sprichwörtlich gewordenen Figuren in einer Umwelt, die von Vertretern der bürgerlichen Gesellschaft repräsentiert wurde. Busch gibt nicht nur die Moral, dass das Vollführen von Streichen mitunter böse, gar tödlich enden kann ? er zeigt mit ironischem Blick auch einen Spiegel seiner Gesellschaft.

Sind Max und Moritz von Grund auf böse oder bloß neugierig und gelangweilt in einer Welt, die nur aus Regeln zu bestehen scheint? Ursache und Wirkung sind nicht so einfach zu benennen, wie es zunächst den Anschein hat.

In der einfachen und pointiert gereimten Form hat diese Geschichte bis heute einen hohen Unterhaltungswert. Und Streiche spielen wird nicht aussterben, solange es Kinder gibt.

Die Compagnie du Grand Boube sieht in Busch einen Vorläufer für kulturelle Phänomene wie den Dadaïsmus, das absurde Theater und kunstvolle Comic-BücherÉcrivain, poète humoristique et dessinateur allemand, Wilhelm Busch est né le 15 avril 1832 à Wiedensahl (D) et mort à Mechtshausen (D) le 9 janvier 1908.

En tant qu'auteur d'histoires dessinées (Bildergeschichten) - notamment celle, très populaire à l'époque, de deux petits filous qui mettent tout un village sens dessus dessous (Max und Moritz, 1865) - il est légitimement considéré comme l'un des précurseurs de la bande dessinée. Son univers, à la fois quotidien et décalé, où le trait humoristique, la caricature grotesque l'emportent le plus souvent sur la morale petite-bourgeoise, dont Busch s'amuse d'ailleurs à dépeindre les conséquences avec

complaisance seulement pour s'en moquer avec d'autant plus de jubilation, préfigure la désillusion des mouvements artistiques d'après 1918, notamment le dadaïsme.